Sehnsucht

Ich bin in diesem Land, in diesem wolken-wattenleichten Land. Es ist hier niemand, nur ich. Es ist hier menschenleer und doch ohne Einsamkeit.
Ich bin in diesem Land, in diesem wolken-wattenleichten Land.
Und meine Schritte sie zerstören nichts und es gibt keinen Schmerz in diesem wolken-wattenleichten Land.

Ich tanze über Blumenwiesen so leicht, so frei, Ich tanze, tanze und die Wiesentiere tanzen mit, sie fliegen und summen und krabbeln und hüpfen in diesem wolken-wattenleichten Land.
Und diese Wiese ist so farbig, so gut, so endlos und ich tanze bis ich mich fallen lasse in den Duft, in die Wärme und die Farben; in die Wiese im wolken-wattenleichten Land.

Und dann ist hier der Wald, der stille und der sanfte. Ich singe leise mit den Vögeln und die Tiere schauen zu. Wir entdecken uns, schauen, ganz sanft.
Und wir wissen alles und wir wissen um den Frieden, um die Fülle im wollen-wattenleichten Land, in dem es keine Angst, keinen Hass, keine Not gibt, keinen Kampf.

Und ich höre, rieche, fühle im grossen Wald, der so gross ist, wie wir ihn haben möchten. Und es gibt keinen Lärm, keine Worte im grossen, stillen Wald.
Und alle verstehen sich, denn die Sprache im grossen, stillen Wald ist überall und sanft wie der Wind. Der Wind, der die Äste streichelt und das Fell der Tiere, der meinen Atem trägt und mich sanft wiegt wie die Bäume im stillen Wald, die alles wissen, alles fühlen, die alles teilen und alles trösten, was sich an ihre Stämme schmiegt; so wie mich, im Wald des wolken-wattenleichten Landes.

Und dann ist hier das Wasser, wo immer wir es wünschen im wolken-wattenleichten Land. Und das Meer ist voll von Unfern und voll von Weite im wolken-wattenleichten Land. Und wir schwimmen, schaukeln im Wasser des wolken-wattenleichten Landes.
Die Tiere und ich wir schwimmen und wenn wir fliegen wollen, sind da Wolken und Sonnenstrahlen und Regenbogen und wir fliegen durch tausend farbige Tore, durch tausend wattenleichte Wolken und fangen uns zwischen den Sonnenstrahlen der untergehenden Sonne hindurch, die doch nie untergeht und alle Farben tanzen lässt, ganz sanft im wolken-wattenleichten Land.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.