Kategorie: Herztöne

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Wattenmeer

Mein Blick kann diese Weite nicht fassen, die sich da vor meinen Augen ausgebreitet hat. Der klagende Schrei einer Möwe durchbricht die Stille, die die Wolken über den grauen Schlick gelegt haben. Noch stehen die Füsse im kargen Grün des...

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Sehnsucht

Ich bin in diesem Land, in diesem wolken-wattenleichten Land. Es ist hier niemand, nur ich. Es ist hier menschenleer und doch ohne Einsamkeit.Ich bin in diesem Land, in diesem wolken-wattenleichten Land.Und meine Schritte sie zerstören nichts und es gibt keinen...

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Steine

Steine können töten, wenn sie aus Hass geworfen werden. Steine können ein Geschenk sein, auf dem Waldweg entdeckt, behutsam aufgehoben. Worte können wie tiefe Messerstiche sein, in der Seele ein wahres Blutbad auslösen. Worte können befreien, verbinden, wie ein Sonnenstrahl...

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Im Hier und Jetzt

Wenn die Gedanken so weit werden wie das Meer, von dem du das Ende nicht kennst, aber weisst, dass es ein Ufer gibt. Wenn die Werte der Menschen so weit weg sind, wie ein weit entfernter Planet, den du nicht...

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Engels-Kind

Du warst wie ein flüchtiger Traum. Du kamst so plötzlich und flogst mit der Morgendämmerung hinfort. Du warst wie ein Eindringling, der nicht hierher gehörte. Du warst wie ein Wunsch, der sich nie erfüllt hat.  Du hast gelebt und warst...

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Junge Pferde

Junge Pferde; stark, voll Energie, voll von Lebenslust, Lebensmut. Jede Sehne, jeder Muskel des Körpers ist angespannt, die Ohren zucken neugierig, jede Regung aufnehmend. Die Augen sind feurig, glänzend. Die Haare der Mähne vereinen sich mit dem Wind.  Schönheit, Eleganz! Dann – alles ist schon darauf vorbereitet – prescht dieses Tier...

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Wort-Fluss

Ich sitze hier, mit der Absicht zu schreiben. Wobei mein Schreiben mehr sein sollte, als ein Aneinanderreihen von Wörtern, ein Mitteilen von Informationen, ein Festhalten von momentanen Gedanken. Nein, ich wünsche mir, dass es wieder wie damals ist. Damals, als die Gedanken...

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Schmetterling

Ich ziehe ihn aus, den düsteren Schutzmantel der Angst, zerreisse die Schnüre, die noch immer mein Korsett der Einsamkeit fest halten. Ich gebe ihn auf, den Kampf um mein Lebensrecht, denn die Mauern sind längst gefallen; die Mauern meines verletzten Herzens, das...

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Wozu dieser Blog?

In den letzten Jahren hat es viele, einschneidende Erlebnisse in meinem Leben gegeben. Das hat mir
wieder neu bewusst gemacht, wie wichtig es ist, dass ich mir immer wieder Zeit nehme, in der ich
ganz für mich sein kann. Das Schreiben war für mich immer wieder eine gute Möglichkeit zur Ruhe zu
kommen, Erlebnisse zu Verarbeiten und Gefühle zum Ausdruck zu bringen.