Junge Pferde

Junge Pferde; stark, voll Energie, voll von Lebenslust, Lebensmut.

Jede Sehne, jeder Muskel des Körpers ist angespannt, die Ohren zucken neugierig, jede Regung aufnehmend. Die Augen sind feurig, glänzend. Die Haare der Mähne vereinen sich mit dem Wind. 

Schönheit, Eleganz!

Dann – alles ist schon darauf vorbereitet – prescht dieses Tier los. Stolz sind Kopf und Schweif dem Himmel zu gestreckt. Die ganze stählerne Kraft wird verzaubert von tanzend-leichten Bewegungen.Galoppierend geht es in die Zukunft, dem Horizont entgegen, hinein in den rot-gleissenden Sonnenuntergang.

Kräfte in mir, Temperament, temperamentvoll, strebend, ziellos, verschwenderisch… 

Nein, nicht wie der junge Hengst, der sich in überquellendem Mut in gewagte Abenteuer stürzt, sich in zersprengender Kraft seinem Wahn hingibt wie ein Getriebener.

Nein, nur deshalb muss ich mich an den Zügeln der Vernunft festhalten, mich selbst zur Ruhe zwingen, sprudelnd die Flammen klein halten.

Noch nicht, noch nicht jetzt.

Schritte tun, Rhythmus finden.

Nicht  stürmend, galoppierend.

Und in mir wächst die Kraft, der Drang, der sich zähmend ordnet, dosiert wird.

Wie ein Vorrat, der zur Verfügung steht, der sich aber nicht ausbreiten darf, um zu zerstören.

Gezügelt, gebremst, in kraftvoller, stolzer Energie.

Schönheit. Kraft.

Junge Pferde; in die Weite blickend aus klaren Augen.

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